Mailand Cortina 2026: Flock holt Gold

14.02.2026

David Kickert (c) Karpaviciute EC Red Bull Salzburg
David Kickert (c) Karpaviciute EC Red Bull Salzburg

Janine Flock raste im Skeleton mit einem Start-Ziel-Sieg zur vierten Olympia-Goldmedaille für Österreich. Im Ländermatch war das deutsche Verfolgerinnen-Trio an der Souveränität der 36-jährigen Tirolerin zerbrochen. Und Flock durfte bei ihren vierten Olympischen Winterspielen endlich über Edelmetall jubeln.

Flock-Mania im „Eugenia Monti“-Eiskanal, der am Samstagabend ganz in rot-weiß-rot getaucht war: Familie, mit Mama Angela, Fans, Supporter und die halbe Nachbarschaft aus dem 168 Kilometer entfernten Rum bei Innsbruck waren nach Cortina gepilgert um der „Tiroler Eiseiligen“ zu huldigen.

Die Halbzeitführende Flock war mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf Susanne Kreher ins Grande Finale gestartet. Das deutsche Verfolgerinnen-Trio wurde durch Jacqueline Pfeifer (+ 0,13), die am Vortag in Lauf 2 mit einer Zeit von 57,18 Sekunden noch Bahnrekord aufgestellt hate, und Hannah Neise (+ 0,37) komplettiert.

Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass Konstanz der Schlüssel zum Flock'schen Erfolg war: 57,22 (1) - 57,26 (2) - 57,26 (1) - 57,28 (1) waren ihre Laufzeiten. Nur einmal war die Deutsche Jacqueline Pfeifer, die Bronze gewann, im zweiten Lauf um 8 Hundertstelsekunden schneller. Silber ging an Susanne Kreher, ebenfalls aus Deutschland.

Parachute-Ski-WM im SalzburgerLand

13.02.2026

Parachute Ski Team (c) Martin Stifter
HSV Parachute Ski Team

Höchstgeschwindigkeit auf der Piste, absolute Präzision aus der Luft: Von 13. bis 15. März 2026 steht das Snow Space Salzburg ganz im Zeichen einer der außergewöhnlichsten Wintersportarten der Welt. Mit der Parachute-Ski-Weltmeisterschaft und einem gleichzeitig stattfindenden Weltcup-Stopp wird Sankt Johann in SalzburgerLand zum Treffpunkt der internationalen Elite, die Skirennlauf und Fallschirmspringen in einem einzigartigen Wettkampfformat vereint.

Etwa 45 Athleten aus fünf Nationen stellen sich dieser einzigartigen Kombination aus alpinem Skirennlauf und Fallschirmspringen. Gefordert ist Vielseitigkeit auf höchstem Niveau: Zunächst zählt im FIS-reglementierten Riesentorlauf jede Linie und jede Hundertstelsekunde, ehe beim Zielsprung feinste Genauigkeit gefragt ist. Der Zielpunkt misst gerade einmal zwei Zentimeter – jede Abweichung fließt direkt in die Wertung ein. Erst die Summe aus Geschwindigkeit und Präzision ergibt das finale Klassement.

Wings for Life World Run: Mit „Goldi“ ins Training starten

27.01.2026

Andreas Goldberger (c) Lukas Pilz Wings for Life World Run
Andreas Goldberger

Am 10. Mai 2026 starten beim Wings for Life World Run wieder hunderttausende Menschen weltweit zur exakt gleichen Zeit, um für die zu laufen, die es nicht können und wertvolle Spenden für die Rückenmarksforschung zu sammeln. Für alle in Österreich, die jetzt mit der Vorbereitung beginnen wollen, gibt es heuer besondere Motivation: Skisprung-Legende Andreas Goldberger begleitet Läufer erstmals persönlich in der Wings for Life World Run App. Dabei ist es egal, ob man gerade erst mit dem Laufen beginnt oder schon länger trainiert. In der von ihm neu eingesprochenen Audio Experience liefert er motivierende Worte, hilfreiche Infos, Tipps zum Lauf und Catcher Car-Updates, die Nutzer beim Training mit der App begleiten. 

Countdown zum Snowboard Weltcup in Gastein

29.12.2025

FIS Snowboard Worldcup (c) KTVB Bad Gastein Hutter
FIS Snowboard Worldcup Gastein

Nach den Gastein Classics ist vor dem VISA FIS Snowboard Alpine Worldcup Gastein. Und so wird Gastein auch in diesem Winter seinem Ruf als Schauplatz für hochkarätige Sportveranstaltungen gerecht. Rund zwei Wochen nach den Langlaufrennen in Sportgastein laufen die Vorbereitungen für die Snowboard-Parallelslaloms am 13./14. Jänner auf Hochtouren. Die Piste am Bucheben-Hang präsentiert sich – ebenso wie der Rest des Skigebiets – dank der Grundpräparierung zum Saisonstart trotz teils herausfordernder Witterung in sehr gutem Zustand.

„Da die Temperaturen tief genug sind, können wir auch rund um den Jahreswechsel so gut beschneien, dass es sowohl für den Publikumslauf in den Weihnachtsferien als auch für die Profis danach ideale Bedingungen geben wird“, sagt OK-Chef Silvo Gstrein.

Getestet wird der Hang am Fuße des Stubnerkogels schon zehn Tage vor den Rennen, wenn das ÖSV-Team am 3./4. Jänner im Training wieder den Heimvorteil nützen kann.

„Beinhoat“: Konditions-Spektakel in Dorfgastein

14.10.2025

Beinhoat (c) Dorfgasteiner Bergbahnen AG Naturner
Steilstes Vertikal Österreichs

1.200 Höhenmeter auf einer Strecke von nur 3,3 Kilometern. Mit diesen beiden Parametern gilt das Berglaufrennen „Beinhoat“ im SalzburgerLand als das steilste Österreichs. Die Route verläuft entlang der Trasse der Gipfelbahn Fulseck und führt von der Talstation in Dorfgastein bis auf den 2.033 Meter hohen Gipfel des Fulsecks.

Den Startschuss für die heurige Ausgabe des Events  gibt’s am Samstag, den 18. Oktober, um 11 Uhr.